Gegendarstellung

Zu dem veröffentlichten Erfahrungsbericht mit dem Titel „So sollte Tierschutz nicht aussehen – Ein Erfahrungsbericht“ wird folgende Gegendarstellung abgegeben:

Der im Bericht geschilderte Sachverhalt entspricht in wesentlichen Punkten nicht den tatsächlichen Gegebenheiten. Der betroffene Tierschutzverein weist die darin enthaltenen Vorwürfe entschieden zurück.

  1. Vermittlungsablauf

    Die Vermittlung des Hundes erfolgte nach den üblichen und vorgeschriebenen Abläufen des Vereins. Vor der Übergabe fanden ausführliche Gespräche statt, in denen sowohl die Vorgeschichte des Hundes als auch sein Verhalten transparent besprochen wurden. Der Verein hat keine relevanten Informationen verschwiegen. Der Hinweis auf ein mögliches Schnappen wurde ausdrücklich gegeben und erläutert. Explizit wurde darauf hingewiesen, dass es sich um einen unsicheren Hund handelt, der Zeit und Geduld benötigt, um im neuen Zuhause „ankommen“ zu können.
  2. Vorkontrolle und Schutzvertrag

    Eine Vorkontrolle war vorgesehen und wurde im Rahmen der üblichen Abläufe organisiert. Aufgrund der räumlichen Entfernung und der Dringlichkeit der Unterbringung wurde die Übergabe in Absprache mit den Adoptanten vorgezogen. Der Schutzvertrag wurde ordnungsgemäß abgeschlossen, die Schutzgebühr korrekt dokumentiert, jedoch nie gezahlt.
  3. Verhalten des Hundes

    Der Hund zeigte während seines Aufenthalts in der Pension sowie im Umgang mit Betreuern und Trainern kein aggressives Verhalten gegenüber Menschen. Bekannte Beißvorfälle wurden besprochen. Hinweise auf eine „Frauenthematik“ oder vergleichbare Verhaltensauffälligkeiten sind nicht belegt. Die Trainerin hat in keinem Gespräch bestätigt, dass sie den Hund nicht vermittelt hätte.
  4. Kommunikation nach dem Vorfall

    Nach Bekanntwerden des Vorfalls wurde umgehend Kontakt mit den Adoptanten aufgenommen. Der Verein bot Unterstützung und Rücknahme des Hundes an. Eine Verzögerung oder Verweigerung der Hilfeleistung fand nicht statt. Der Verein bedauert den Vorfall zutiefst, weist jedoch darauf hin, dass das Verhalten eines Tieres in einer neuen Umgebung nicht immer vorhersehbar ist.
  5. Vorherige Halter

    Die Angaben zur Herkunft des Hundes wurden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Der Verein erhielt die Informationen von der abgebenden Familie, die als letzte Halter eingetragen war. Eine direkte Verbindung zur Ersthalterin bestand zum Zeitpunkt der Vermittlung nicht.

Der Tierschutzverein legt größten Wert auf Transparenz, Verantwortung und das Wohl der Tiere. Die im Erfahrungsbericht erhobenen Anschuldigungen, der Verein habe bewusst falsche Angaben gemacht oder Risiken verschwiegen, entbehren jeder Grundlage.